Abkommen über die Rechtsstellung der Flüchtlinge

Weltflüchtlingstag

Der 20. Juni ist als Welt­flüchtlingstag aus­gerufen wor­den. Mit der Res­o­lu­tion 55/76 hat die UN-Gen­er­alver­samm­lung am 4. Dezem­ber 2000 den 20. Juni als Welt­flüchtlingstag fest­gelegt.

Bere­its vorher gab es Gedenk­tage für Flüchtlinge, die aber über das ganze Jahr verteilt stat­tfan­den. So hat Papst Benedikt XV. schon 1914 einen kirch­lichen Gedenk­tag für Flüchtlinge und Migranten aus­gerufen. Auch von staatlich­er Seite hat es in vie­len Län­dern nationale Flüchtlingstage gegeben. So existiert in Deutsch­land der Tag des Flüchtlings, der im Sep­tem­ber während der interkul­turellen Woche stat­tfind­et. Außer­dem ist durch diverse Bischof­skon­feren­zen oft­mals ein ander­er Flüchtlingstag fest­gelegt wor­den. In Lateinameri­ka war der 12. Okto­ber (Tag der Ent­deck­ung Amerikas) dazu bes­timmt wor­den. Auf den 20. Juni hat sich die UN-Gen­er­alver­samm­lung geeinigt, da auf dieses Datum bere­its der in vie­len Län­dern began­gene Afri­ka-Flüchtlingstag fiel.

Quelle: UNHCR

Pünk­tlich zum Welt­flüchtlingstag veröf­fentlicht der UN-Hochkom­mis­sar seinen Jahres­bericht. Darüber­hin­aus find­en an diesem Tag weltweit diverse Aktio­nen statt, damit die Flüchtling­sprob­lematik stärk­er den Men­schen bewusst wird. Gle­ichzeit­ig soll den Flüchtlin­gen gezeigt wer­den, dass sie nicht vergessen sind und ihre Hoff­nun­gen auf ein besseres Leben ernst genom­men wer­den. 2017 hat die UNO-Flüchtling­shil­fe am Welt­flüchtlingstag in Deutsch­land zu ein­er Blog­ger­pa­rade aufgerufen. Unter­stützt wird diese Aktion von diversen Nachricht­en­por­tal­en und Video­plat­tfor­men.

Wir beteili­gen uns im Rah­men unseres (Portal-)Netzwerks Men­schen­rechte daran dann ein­mal mit diesem neuen Por­tal, das wir die näch­sten Wochen sukzes­sive mit weit­eren Inhal­ten füllen wer­den.